
Bewährte Therapie9
MOVENTIG® wurde umfangreich in zahlreichen Studien sowie unter Routinebedingungen in der täglichen Praxis sowohl bei Nicht Tumorpatienten als auch bei Tumorpatienten, die unzureichend auf eine Therapie mit klassischen Laxantien angesprochen hatten, evaluiert.*1-5
Schnelle und langanhaltende Wirkung
In klinischen Studien wurde die Wirksamkeit von MOVENTIG® bei Patienten mit OIC und unzureichendem Ansprechen auf Laxantien im Vergleich zu Placebo untersucht. Analysiert wurden unter anderem gepoolte Daten aus zwei randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studien. Eingeschlossen waren Patienten im Alter von 18 bis 84 Jahren mit nicht tumorbedingten Schmerzen und OIC, die unzureichend auf Laxantien* angesprochen hatten (Laxative Inadequate Responder, LIR). Das unzureichende Ansprechen war definiert als anhaltende Symptome einer opioidinduzierten Obstipation von mindestens mäßiger Schwere trotz Einnahme mindestens einer Klasse von Laxantien an mindestens vier Tagen während der Voruntersuchungsphase.1
Die Patienten erhielten randomisiert MOVENTIG® 12,5 mg, MOVENTIG® 25 mg oder Placebo. Bewertet wurden u. a. die Ansprechrate, die Zeit bis zur ersten spontanen Stuhlentleerung nach erster Dosis, die Anzahl spontaner Stuhlentleerungen (SBMs) und die Symptome der OIC.
67,2 % der Patienten hatten innerhalb von 24 Stunden
nach der ersten Tablette die erste spontane Darmentleerung**,1,2

Mod. nach: Tack J et al. UEG Journal 2015;3(5):471–480.
Darüber hinaus zeigte sich unter MOVENTIG® 25 mg im Vergleich zu Placebo ein signifikant stärkerer Anstieg spontaner
Stuhlentleerungen pro Woche (p < 0.001).1
Verbesserung von OIC-Symptomen
MOVENTIG® 25 mg einmal täglich verbesserte im Vergleich zu Placebo auch OIC-bezogene Symptome deutlich:1,6


Verbesserung der Lebensqualität
Der Einsatz peripher wirksamer Opioid-Rezeptorantagonisten (PAMORA) reduziert nicht nur die OIC-bedingten gastrointestinalen Beschwerden, sondern führt auch allgemein zu einer Verbesserung der Lebensqualität.7
Unter den Bedingungen einer routinemäßigen Anwendung in der Praxis wurde MOVENTIG® in einer Kohorte von Krebspatienten untersucht. Eingeschlossen wurden Patienten mit Tumorerkrankungen und opioidinduzierter Obstipation, die unzureichend auf Laxantien angesprochen hatten (N = 126; mittleres Alter 61,5 Jahre).*,3
Beeinträchtigungen der Lebensqualität wurden mithilfe des Patient Assessment of Constipation Quality of Life Fragebogens (PAC QOL) erfasst. Der PAC-QOL ist ein selbstberichteter Fragebogen mit 28 Fragen zu 4 Bereichen: Sorgen und Ängste, körperliches Unbehagen, psychosoziales Unbehagen und Zufriedenheit.8 Die Patienten wurden gebeten, sich an die Auswirkungen der Verstopfung auf ihren Alltag in den letzten zwei Wochen zu erinnern.3

Mod. nach: Cobo Dols M et al. BMJ Support Palliat Care 2021;0:1-9.
Die Therapie mit MOVENTIG® führte bei Tumorpatienten zu relevanten und statistisch signifikanten Verbesserungen der Lebensqualität im Vergleich zur Ausgangssituation.
* Definition des unzureichenden Ansprechens: Zwei Wochen vor dem ersten Studienbesuch wurden trotz Einnahme von mindestens einer Laxantienklasse an mindestens vier Tagen im Vorstudienzeitraum weiterhin OIC Symptome (opioidinduzierte Obstipation) von mindestens mäßiger Stärke berichtet
** im Vergleich zu 36 % unter Placebo; Definition Responderrate: Anteil Patienten mit ≥3 Darmentleerungen pro Woche (ohne Einsatz von Notfall-Laxantien in den vorherigen 24 Stunden) und einer Erhöhung von ≥1 Darmentleerung gegenüber dem Ausgangswert
KI: Konfidenzinterval; OIC: Opioidinduzierte Obstipation; PAC-QOL: Patient Assessment of Constipation – Quality
of Life, validierter Fragebogen, mit dem die Lebensqualität von Patienten mit Obstipation gemessen wird; SBM: spontanous bowl movement.
Die Fachinformation und den Pflichttext zu MOVENTIG®
finden Sie auf www.fachinformation.grunenthal.de
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im weiteren Verlauf dieser Webseite auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Referenzen
- Tack J et al. Efficacy and safety of naloxegol in patients with opioid-induced constipation and laxative-inadequate response. UEG Journal. 2015;3(5):47-480.
- Webster L et al. Randomised clinical trial: the long-term safety and tolerability of naloxegol in patients with pain and opioid-induced constipation Aliment Pharmacol Ther. 2014;40(7):771-779.
- Cobo Dols M et al. Efficacy of naloxegol on symptoms and quality of life related to opioid-induced constipation in patients with cancer: a 3-month follow-up analysis. BMJ Support Palliat Care. 2021;0:1-9.
- Chey WD et al. Efficacy and Safety of Naloxegol in Patients with Chronic Non-Cancer Pain Who Experience Opioid-Induced Constipation: A Pooled Analysis of Two Global, Randomized Controlled Studies. Cancer Pain and Palliative Care. 2023;16:2943-2953.
- Sabate JM et al. Naloxegol for the Treatment of Opioid-Induced Constipation in Patients with Cancer Pain: A Pooled Analysis of Real-World Data. Cancers 2025, 17, 865 https://doi.org/10.3390/cancers17050865
- Fachinformation Moventig® 12,5 mg/25 mg Filmtabletten, Stand 10/2024.
- DGS -Praxisleitlinie „Opioidinduzierte Obstipation“ https://dgs-praxisleitlinie.de/opioidinduzierte Obstipation abgerufen 14.1.2026
- Frank L et al Psychometric validation of a constipation symptom assessment questionnaire. Scand J Gastroenterol. 1999;34:870-877.
- IQVIA, Absatz Moventig® seit 01.08.2015.
